four: Hochhausprojekt in Frankfurt / Main

Mitten in Frankfurt, im Zentrum des Bankenviertels, entsteht auf dem einstigen Areal der Deutschen Bank Deutschlands spektakulärstes Hochhaus-Ensemble – das FOUR Frankfurt. In den vier Hochhäusern mit bis zu 228 Metern Höhe entstehen unter anderem über 600 Wohnungen und die höchsten Büroetagen des Landes. Zwei Hotelkonzepte, eine Kindertagesstätte sowie ein urbaner Mix aus Einzelhandelsgeschäften, Nahversorgung und Gastronomie schaffen zusätzlich die Basis für ein lebendiges und vielfältiges Quartier mit hoher Anziehungskraft, vgl. Bild 1 und 2.

Bild 1: Übersicht Einbindung four Bild 2: Ausschnitt four
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Bild 3: Grundriss-Situation

In Bild 3 ist diue Grundrisssituation zu erkennen. Die 4 Hochhäuser stehen relativ nah beieinander. Hierdurch können sich erhebliche dynamische Zusatzwindlasten ergeben,wenn sich Böen am Luvgebäude ablösen. Der Querschnitt ist sechseckig und schief und hat runde Ecken. Hierdurch werden die Windlasten zum Teil reduziert, Bild 4. Diese Effekte wurden Im Windkanal studiert (Bild 5),


Bild 4: Querschnitt eines der Hochhäuser

Der graue Bereich im Querschnitt ist der eigentlich tragende, d.h. dieser muss die vertikalen und die horizontalen Lasten aufnehmen. Der eigentlich tragende, vertikale Kragarm ist demzufolge relativ schlank und neigt deshalb ggf. zu Schwingungen. Ich wurde von der Bauaufsicht der Stadt Frankfurt beauftragt, die vom Ingenieurbüro Wacker, Birkenfeld durchgeführten Windlastuntersuchungen und die dynamische Auslegung zu prüfen. Bild 5 zeigt das Ensemblemodell (M 1:400) im Windkanal des Büros Wacker-Ingenieure.


Bild 5: Solitär im Ensemble-Modell im Windkanal